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          Personalentwicklung

          Gezielte Bildungsmassnahmen als Teil der Personalentwicklung bringen Unternehmen und Mitarbeitende langfristig weiter

          24.01.2016

          Tipps: Evaluation und Erfolgsmessung

          Der Erfolg einer Bildungsmassnahme soll nicht nur anhand der Zufriedenheit des Mitarbeitenden gemessen werden. Der Erfolg ist erst gegeben, wenn das Gelernte erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden konnte und die Wirkung im Unternehmen klar wahrnehmbar und erkennbar ist. 

          Beispielsweise kann überprüft werden, ob der Mitarbeitende nach dem Sprachkurs erfolgreich wichtige Lieferanten-Verhandlungen in französischer Sprache führen kann. Geglückt ist die entsprechende Bildungsmassnahme dann, wenn der Mitarbeitende seine Aufgaben zielgerichteter, also auch besser und schneller erledigt und somit wesentlich zum Erfolg seines Unternehmens beiträgt.


          Erfolgsmessung von Bildungsmassnahmen

          Quelle: In Anlehnung an Kirkpatrick und Phillips / Schirmer 2005, 27




          Fachartikel: Systematische Förderung der Mitarbeitenden

          Aufgabe der Personalentwicklung ist es, Mitarbeitende, Teams und Organisationen systematisch zu fördern und zu entwickeln, mit dem Ziel, die aktuellen und zukünftigen Aufgaben im Unternehmen effizient und effektiv erledigen zu können. 

          Der Bedarf eines Unternehmens an Kompetenzen und Qualifikationen wird abgeleitet von der Unternehmensstrategie und -zielen. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die zentrale Frage, welches Know-how bei den Mitarbeitenden für die Herausforderungen des Unternehmens notwendig ist. Der Entwicklungsbedarf ergibt sich aus der Differenz zwischen den aktuellen Kompetenzen und Qualifikationen der Mitarbeitenden und dem mittel- bis langfristigen Bedarf des Unternehmens. Aufgrund der Differenz leitet die Personalentwicklung Massnahmen ab. 

          In welchen Kompetenzen und in welchem Tempo müssen sich Mitarbeitende auf das geforderte Niveau entwickeln?  Entscheidend ist, dass nicht bloss die Interessen des Unternehmens berücksichtigt werden sondern auch die der Mitarbeitenden. Die persönliche Weiterentwicklung erhöht nicht nur die interne und externe Arbeitsmarktfähigkeit der Mitarbeitenden, sondern kann auch deren Zufriedenheit und die Motivation beeinflussen. Höhere Arbeitsleistung und eine tiefere Fluktuationsrate können die Folgen sein. Davon wiederum profitiert das Unternehmen.

          In der Literatur wird oft zwischen drei Bereichen der Personalentwicklung unterschieden: Förderung, Organisationsentwicklung und Bildung.  Der Bildung, die auch der Förderung von Mitarbeitenden dient, kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. 

          Wie ist die Direktion Personelles vom Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) konkret vorgegangen, um im eigenen Unternehmen den Bedarf der Bildungsmassnahmen konkret zu ermitteln?  Die Verantwortlichen der Personalentwicklung haben gemeinsam mit den Linienvorgesetzen sogenannte Entwicklungswege für Mitarbeitende festgelegt. Für jede Funktion werden die erforderlichen Aus- und Weiterbildungsmassnahmen definiert. Das Aus- und Weiterbildungsreglement des MGB bestimmt, inwieweit sich das Unternehmen finanziell an der Weiterbildung beteiligt und welchen finanziellen oder zeitlichen Beitrag allenfalls der Mitarbeitende selbst leisten soll. Nachdem der Bedarf systematisch ermittelt ist, stellt sich die Frage, ob man intern ein auf die Unternehmensbedürfnisse angepasstes Weiterbildungsangebot selbst entwickeln und umsetzen soll oder ob der externe Weiterbildungsmarkt die entsprechenden Weiterbildungsbedürfnisse anbietet? 

          Eine Kooperation mit der Klubschule Migros ist naheliegend. Sie bietet eine breite Palette von hochwertigen Aus- und Weiterbildungen an, von branchenspezifischen Sprachkursen über Führungsausbildungen bis zu Schulungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Die Zusammenarbeit mit der Klubschule Migros ermöglicht, auf die individuellen Bedürfnisse der unterschiedlichsten Unternehmen einzugehen und entsprechende Weiterbildungen zu konzipieren und durchzuführen.  

          Gerade bei mehreren Mitarbeitenden mit demselben Weiterbildungsbedürfnis lohnt sich die Prüfung einer internen Lösung, da dem Praxistransfer aufgrund der Individualisierung mehr Gewicht gegeben werden kann. 

          Autorinnen: 

          Marlène Honegger  Esther Schüpbach

          Marlène Honegger / Esther Schüpbach
          Personelles Migros-Genossenschafts-Bund

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