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          Mit Videos lernen

          Mit Filmen das Lernen unmittelbar und packend machen

          10.11.2016




          Jan Janutin produziert für die Klubschule Migros Luzern Lernfilme. Die Bildungsinstitution selbst und ihre Firmenkunden nutzen seine massgeschneiderten Videos und Animationen für die Weiterbildung.

          Während seines Bachelorstudiums an der Hochschule Luzern hat Jan Janutin Kurzfilme zu freien Themen produziert. Schon in dieser Zeit hat er Lust verspürt, zweckgebundene Filme für ein breiteres Publikum zu kreieren. So hat Jan Janutin noch während seiner Studienzeit für die Klubschule Migros einen Videokurs für Kinder entwickelt. Seit diesem Jahr ist der 23-Jährige als fester Mitarbeiter für die Entwicklung von Lernfilmen in der Werkstatt Zukunft zuständig.

          Werkstatt Zukunft
          Die Klubschule Migros Luzern hat mit der Werkstatt Zukunft eine interne Initiative gestartet mit dem Ziel, ihr Kurs- und Lehrgangsangebot durch digitale Lernmethoden zu erweitern. Zurzeit entspricht die Werkstatt Zukunft am ehesten einem Mediencenter, das Lernfilme auf professionellem Niveau entwickelt. Jan Janutin hat hier eine Schlüsselrolle inne. Er berät, konzipiert und setzt selber auch Filme um. Er hat dabei ein kleines Team von Freelancern zur Seite ­– Spezialisten für das Erstellen von Storyboards, für 2-D-Animationen oder für 360°-Filmtechnik. Die Werkstatt Zukunft hat durchaus auch Laborcharakter. Jan Janutin und seine Spezialistenkollegen sind gefordert, ihr Wissen ständig zu erweitern und an ausgefeilten technischen Lösungen zu pröbeln.


          Film-Know-how ist gefragt
          Jan Janutin ist der Youngster im Informatikteam der Klubschule Migros Luzern. Mit seinem zarten Alter und seinen Filmerfahrungen bringt er neue Sichtweisen ein. Schmunzelnd meint er im Interview: «Anfangs haben viele nicht genau verstanden, was ich hier mache. Nun kommen meine älteren Kollegen und Kolleginnen immer mehr mit Fragen und Ideen zu mir.» Im Moment entwickelt er Lernstoff für Personen, die selber Videos produzieren wollen. Der interne Pilotkurs findet bereits statt. Aufgrund der Erfahrungen, die er dabei macht, überarbeitet er die Schulung. Anschliessend kommt sie ins Angebot der Klubschule Migros. Das didaktische Know-how eignet er sich nun in der praktischen Arbeit gleich selber und im Austausch mit seinen Kollegen an.

          Viele Projekte laufen gleichzeitig
          Anders als während des Studiums ist Jan Janutin heute ständig in viele unterschiedliche Projekte involviert. Er kann sich laufend in neue Themen einarbeiten. Nebst der erwähnten Entwicklung eines Videokurses produziert er zurzeit kurze Animationen zum Thema Copyright und ist in engem Kontakt mit den Auftraggebern. Ein weiteres Projekt ist ein 360°-Lernfilm, bei dem er sich  gerade in der Konzeptphase befindet. Wenn er davon erzählt, klingt Begeisterung in seiner Stimme: «Wir nehmen eine gestellte Situation mit einer 360°-Kamera auf. Durch die Verwendung einer Virtual-Reality-Brille und eines Kopfhörers erlebt der Betrachter des Films die Situation als sehr real. So wird Lernen unmittelbar und packend.»


          Ausschnitt aus einem Storyboard


          Den Begriff Lernfilm erweitern
          «Der Lernfilm ist mehr als ein didaktisches Mittel», stellt Jan Janutin fest und erklärt: «Die Grenzen zwischen Lernen, Unterhaltung und Marketing sind manchmal fliessend.» Konkret: Im Dezember sollen im Schaufenster der Klubschule Migros Luzern am Schweizerhofquai für die Passanten kurze Animationsfilme zu sehen sein. In der Werkstatt Zukunft laufen die Vorbereitungen dazu auf Hochtouren. Es wird etwas Spielerisches sein. Dabei zeigen Filmsequenzen kurze Szenen in Familien, die sich auf Weihnachten vorbereiten. Die Zuschauenden erfahren, wie das perfekte Selfie vor dem Weihnachtsbaum gelingt oder wie die Verzierungen auf dem Lebkuchen besonders schön werden. Der Bezug zum Kursangebot liegt auf der Hand.



          Vom Filmemachen fasziniert

          Etwas von Anfang bis Ende zu entwickeln, fasziniert den jungen Filmer. Er ist überall dabei: von der Entwicklung der Idee über die Organisation des Drehs bis zum finalen Schnitt. Durch das Emotionale der bewegten Bilder kann er Menschen in Lernsituationen direkter ansprechen als mit einem Text oder einer Grafik. Es verschafft ihm Befriedigung, wenn er ein Produkt entwickelt, das von vielen genutzt wird. Dabei ist sein Anspruch an die eigene Arbeit hoch: «Die User schätzen gute Qualität.»




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