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          Homeoffice birgt noch Potenzial

          Wie flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten gelingt

          27.11.2016


          Unternehmen nutzen flexible und ortsunabhängige Arbeitsformen wie Homeoffice noch zu wenig. Die technischen Mittel sind vorhanden, doch der Kulturwandel hat meistenorts noch nicht vollumfänglich stattgefunden.

          Gute Gründe sprechen für flexible, ortsunabhängige Arbeitsformen. Bereits heute arbeiten knapp dreissig Prozent der Beschäftigten mindestens einen halben Tag pro Woche von zu Hause aus. Doch das Potenzial von Homeoffice und anderen ortsunabhängigen Arbeitsformen wird bei weitem nicht ausgeschöpft. Laut der aktuellen Deloitte-Studie könnte rund die Hälfte der 4,9 Millionen Beschäftigten in der Schweiz mobil arbeiten. Doch sowohl Unternehmensleitungen als auch Mitarbeitende ziehen Homeoffice als Alternative zum festen Arbeitsplatz nicht unvoreingenommen in Betracht. In vielen Unternehmen müssen erst noch ein Umdenken und ein Kulturwandel stattfinden.

          Mit mehr Flexibilität die Zufriedenheit und das Engagement erhöhen
          Der Zusammenhang von Homeoffice und Arbeitszufriedenheit ist durch Studien belegt. Die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität nehmen mit dem Ausbau der Homeoffice-Arbeit kontinuierlich zu. Aufgrund der räumlichen Trennung und der flexiblen Arbeitszeit gelingt es den Mitarbeitenden eher, Störungen und unproduktive Phasen zu vermeiden. Durch die individuelle Arbeitsplanung können sie zudem besser auf ihren individuellen Tagesrhythmus eingehen.

          Work-Life-Balance durch Eigenverantwortung und Arbeitsbedingungen stärken
          Arbeit und Freizeit greifen nicht zuletzt wegen der Möglichkeiten der mobilen Kommunikation vermehrt ineinander. Stets erreichbar zu sein und sich zu jeder Tageszeit mitteilen zu können, ist für viele eine Herausforderung. Die Verantwortung für eine gute Work-Life-Balance liegt aber nicht allein bei den Mitarbeitenden. Unternehmen haben mit ihren Anstellungsbedingungen, Zielsetzungen und Arbeitsprozessen einen starken Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeitenden.

          Soziale Kontakte und informellen Austausch gezielt pflegen
          Wer viel im Homeoffice arbeitet, vermisst den direkten Austausch mit seinen Kollegen und Kolleginnen. Nicht nur das Emotionale beim Schwatz im Treppenhaus oder in der Cafeteria fehlt. Auch wichtige Informationen bleiben unter Umständen auf der Strecke. Der informelle Austausch mit dem Team oder mit Kollegen lässt sich aber auch planen, etwa mit einem gemeinsamen Lunch oder regelmässig stattfindenden Treffs bei einer Tasse Kaffee.

          Kommunizieren auf unterschiedlichen Kanälen
          Diverse Kommunikationsmittel ermöglichen bereits heute die Zusammenarbeit über Distanzen hinweg. Sie beeinflussen unsere persönliche Kommunikations- und Arbeitsweise nachhaltig. Der Austausch mit den anderen Mitarbeitenden findet zukünftig noch vermehrt virtuell statt. Der Umgang untereinander im Unternehmen verändert sich mit der Nutzung von Sofortnachrichten, Chats, Telefon- und Videokonferenzen sowie mit der orts- und zeitungebundenen Bearbeitung von Themen und Dokumenten.

          Klare Rahmenbedingungen und verbindliche Absprachen
          Flexible Arbeitsformen dürfen nicht dazu führen, dass Teammitglieder schlecht erreichbar sind und dadurch Verzögerungen entstehen. Wenn Führungspersonen und Mitarbeitende von Anfang an mit klaren Rahmenbedingungen arbeiten und verbindliche Absprachen treffen, vermeiden sie damit Frustration im Team. Dazu braucht es eine offene und transparente Kommunikation. Teammitglieder halten ihren Online-Kalender stets à jour und definieren fixe Präsenzzeiten, damit die Zusammenarbeit auch ortsunabhängig gelingt.

          Strukturen schaffen und Vertrauen aufbauen
          Traditionelle Führungsstile funktionieren durch die räumliche Trennung der Beteiligten nur noch eingeschränkt. Alle sind mehr gefordert, wenn sie auf Distanz Vertrauen aufbauen und aufrechterhalten wollen. Auch für die Leistungsbeurteilung und die Konfliktbewältigung braucht es andere Ansätze als in der Zusammenarbeit vor Ort. Führungskräfte setzen dabei mit Vorteil auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie nehmen vermehrt ihre Rolle als Coach wahr und schaffen mit ihren Mitarbeitenden ein Umfeld, das eine offene Kommunikation und die Motivation im Team fördert. Der Aufbau unterstützender Strukturen wie auch die Entwicklung der technischen Ressourcen sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren.


          Weiterführende Links
          Deloitte-Studie «Workplace of the future»
          Initiative «Work Smart»
          Klubschule Migros «Digital Collaboration»
          Prof. Dr. Hartmut Schulze «Homeoffice? Ja, aber richtig!»





          Claudia Häfeli, Leiterin Rekrutierung und Betreuung, Migros-Genossenschafts-Bund











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